Wenn eine Tür zwischen zwei Räumen eine Feuerbewertung tragen muss, ist es an dem Architekten, in den Vertragsdokumenten die genaue Bewertung anzugeben, die der Code vorschreibt. Es ist in der Regel nicht ratsam, den Auftragnehmer zu bitten, “alle Türen in Übereinstimmung mit dem Brandcode zur Verfügung zu stellen”. Ebenso ist es, sofern die spezifische ingenieurtechnische Tätigkeit nicht in den jeweiligen Unterauftrag einbezogen wird, wie z. B. im Abschnitt Brandschutzsysteme, der Konstrukteur wiederum die Rohrwanddicke angeben muss, da sich diese technischen Anforderungen auf entsprechende Codebeschränkungen beziehen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Designer vollständig in seinem Recht, die Installation und Verarbeitung nach den geltenden Codes und Standards zu verlangen, aber es fehlt eine klare, spezifische Anforderung sonst, nicht die Bestimmung oder Auswahl des Materials selbst. Je nach Vertragsverhältnis können die Pflichten eines Architekten, die Dokumente sowohl zur Klärung als auch zur Streitbeilegung auszulegen, sehr unterschiedlich sein. Design-Interpretation schafft oft einen frühen Reibungspunkt, da es nicht die “Absicht” des Designers ist, sondern der “spezifische Hinweis”, der in der Regel im ursprünglichen Gebot des Auftragnehmers eingepreist wird. “Intent” hat eine gute Wahrscheinlichkeit, eine kompensierbare Änderungsreihenfolge zu werden. Doch rechtlich gesehen ist die Rolle des Architekten nicht nur banaler, sondern beschränkt sich eigentlich darauf, der Agent des Eigentümers zu sein, um das Projekt von der ersten Planung bis zur Fertigstellung zu initiieren und zu erleichtern.

Als Vertreter des Eigentümers ist der Architekt in der Regel für die technische Gestaltung verantwortlich, wie sie im Vertrag mit dem Eigentümer definiert ist. Die Einzelheiten der Verantwortlichkeiten des Architekten sollten im Vertrag klar zum Ausdruck gebracht werden, und wie auf unserer Website ad nauseum erläutert wird, ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Geschäfts- oder Baubeziehung ein gut ausgearbeiteter schriftlicher Vertrag, der mit professionellem Input von Rechtsanwälten und Buchhaltern erstellt wurde. In einigen Rechtsordnungen ist es gesetzlich vorgeschrieben, einen schriftlichen Vertrag zwischen dem Architekten und den Eigentümern zu haben. Der ideale Vertrag wird sorgfältig unter Berücksichtigung des jeweiligen Projekts und der Persönlichkeiten konstruiert. Realistischerweise verwendet das übliche Projekt das Standardformular AIA (American Institute of Architects Contract A201) oder ein gleichwertiges Formular mit “Füllen” von Rohlingen, obwohl es in der Regel stark zugunsten des Architekten gewichtet wird. (Die meisten wirklich erfahrenen Entwickler erstellen nach ein oder zwei Erfahrungen mit diesem Formularvertrag entweder Addendums zum Vertrag oder eine eigene Version.) Ob mit diesem Formular oder nicht, die hier diskutierten Verantwortlichkeiten gelten oft in Standardformverträgen. Obwohl Gebäude im Vereinigten Königreich üblicherweise von Personen entworfen werden, die keine Architekten sind, wird der Begriff “Architekt” selbst durch den Architects Act 1997 geschützt, der das Architects Registration Board (ARB) einrichtete.